Nachhaltige Konzepte dank PPA

Schon seit über 20 Jahren ist die Windkraft Simonsfeld AG bereits in der Erneuerbaren-Branche tätig und kann dabei auf ein breitgefächertes Anlagenportfolio blicken, das sich aus zahlreichen Windparks in Österreich sowie einem Windpark in Bulgarien und einem Solarpark in der Slowakei zusammensetzt. Dass die Windkraft Simonsfeld bereits so lange im Geschäft ist, stellte das Unternehmen 2016 vor eine neue Herausforderung. „Da die Förderlaufzeit in Österreich 13 Jahre beträgt, ist seit 2016 ein Park mit mehr als 18 Megawatt Leistung aus der aktiven Förderung gefallen“, umreißt Markus Winter, Technischer Leiter der Windkraft Simonsfeld, die Problemstellung.

„Um auch weiterhin die Anlagen wirtschaftlich zu betreiben, haben wir einen Vermarkter gesucht, der sich in diesem Marktumfeld gut auskennt und auch Anlagen außerhalb der Förderung lukrativ vermarkten kann. Zudem wollten wir diese Anlagen über einen Dienstleister vermarkten, der ebenfalls zu hundert Prozent aus dem Erneuerbare-Energien-Umfeld kommt. Aus diesen Gründen haben wir mit Next Kraftwerke ein Power Purchase Agreement abgeschlossen (PPA).“ Um das Vermarktungsrisiko abzufedern, wird der produzierten Strom in bestimmten Tranchen vermarktet. „Wir haben uns dafür entschieden, den produzierten Strom an unterschiedlichen Märkten zu platzieren, um uns gegen verschiedene Szenarien abzusichern. So laufen wir nicht Gefahr den Strom zu einem schlechten Zeitpunkt zu verkaufen. Wir streuen das Risiko und können daher durchschnittlich gute Preise erzielen. Darüber hinaus erkennen wir mit den Informationen des Marktes und den von Next Kraftwerke bereitgestellten Informationen gut die Preisentwicklungen, um den Strom bestmöglich verkaufen. Wir können bis zwei Wochen vor Vermarktungsstart entsprechende Produkte über Next Kraftwerke fixieren und können so unsere eigene Handelsstrategie festlegen “, erklärt Winter das Vermarktungskonzept der Windkraft Simonsfeld AG. Die Strategien reichen von Terminmarktgeschäften über quartalsscharfe Vermarktung bis hin zum Stromverkauf an der Spotbörse, wo mindestens 25 Prozent der Stromproduktion über die Händler von Next Kraftwerke verkauft werden. „Wir bestimmen die Makrostrategie. Next Kraftwerke hat dann bei der Umsetzung freie Hand und platziert den Strom an den entsprechenden Marktplätzen wie etwa dem kurzfristigen Spot-Markt.“ Zahlreiche Handelsstrategien und elaborierte Prognosen helfen dabei bestmögliche Preise für den Kunden zu erzielen. Darüber hinaus können die Windräder bei negativen Börsenpreisen auch problemlos in kürzester Zeit aus Köln aus dem Wind gedreht werden.
Die Anbindung an das Virtuelle Kraftwerk ist denkbar einfach: „Die Kommunikation unserer Anlagen funktioniert über eine Protokollschnittstelle. Die technische Anbindung verlief problemlos. Die Technikabteilung von Next Kraftwerke hat sich mit unserer IT-Abteilung kurz geschlossen und so war die Anbindung nach einem entsprechenden Software-Update schnell vollzogen“, erläutert Winter. Zudem generieren die Anlagen mit Herkunftsnachweisen zusätzliche Erlöse für echten Grünstrom aus Ökostromanlagen, der in Teilen auch direkt an Endkunden verkauft wird.
So ist die Simonsfeld Windkraft AG nicht nur Pionier in Sachen erneuerbarer Stromerzeugung, sondern zeigt heute schon, wie eine Vermarktung von Ökostrom außerhalb der Förderung aussehen kann.

Kennzahlen

ProduktPPA-basiertes Vermarktungskonzept außerhalb der Förderung
Leistung des vermarkteten Windparks:18 MW
Link zur Partnerwebsite: Mehr zur Windkraft Simonsfeld AG
Eingesetztes Produkt:Direktvermarktung von Windstrom