Forschungsprojekte

Next Kraftwerke ist ein aus der universitären Forschung heraus gegründetes Unternehmen. Daher sind wir auch heute noch in zahlreichen Forschungsprojekten, Initiativen und Unternehmenskooperationen aktiv und arbeiten an vielfältigen Schnittstellen mit der akademischen Welt zusammen. Die folgende Auflistung der Projekte und Initiativen, an denen Next Kraftwerke federführend, als Partner oder als Teilnehmer beteiligt war oder ist, gibt einen Überblick über unsere Forschungsarbeit für die Energiewende.

Laufende Forschungsprojekte bei Next Kraftwerke

Das im Rahmen des Förderprogramms SINTEG (Schaufenster intelligente Energie) des BMWi geförderte Projekt C/sells aus Süddeutschland erforscht neue Konzepte der Energieversorgung in einem zellulären, hochvernetzen Ansatz. Next Kraftwerke ist an fünf C/sells-Teilprojekten beteiligt: Regulatorische Voraussetzungen, Infrastruktur-Informationssystem (IIS), Organisation intelligenter Netze, Methoden für intelligente Liegenschaften und Märkte sowie Demonstration intelligenter Netzzellen und Realisierung der Teilprojekte.

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BestRes ist ein von der EU im Rahmen des „Horizon 2020 Research and Innovation Programme“ gefördertes Programm zur Förderung der Integration fluktuierender Erneuerbarer Energien durch Aggregation von dezentralen Anlagen wie Wind, Photovoltaik, Biogas, Wasserkraft und, KWK sowie Speichertechnologien und Stromverbrauchern. Das im März 2016 gestartete Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren. Next Kraftwerke in Köln beteiligt für die Länder Deutschland, Italien und Frankreich am Projekt; Next Kraftwerke Belgium verantwortet den belgischen Teil.

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Das internationale Demonstrationsprojekt Automated Demand Response for Air Conditioners der japanischen New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO) mit Beteiligung von Next Kraftwerke geht bis Oktober 2019 in Portugal der Frage nach, wie sich Klimaanlagen vernetzen, flexibilisieren und optimiert betreiben lassen. Das Projekt erforscht den Einfluss verschiedener Parameter wie Nutzerrestriktionen (Temperaturniveau), technische Restriktionen der Klimaanlagen und betrachtet verschiedene Anwendungsfälle wie Strompreisoptimierung oder netzstützende Maßnahmen.

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Nicht öffentlich geförderte Projekte

Next Kraftwerke hat mit dem Wasserstoff-Elektrolyseur des Stadtwerks Haßfurt erstmals eine Power-to-Gas-Anlage in sein Virtuelles Kraftwerk integriert. Die in Zusammenarbeit mit Greenpeace Energy errichtete Anlage setzt überschüssigen Windstrom durch Elektrolyse in Gas um. Der erzeugte Wasserstoff wird in einem Gasspeicher zwischengelagert und dem Erdgasnetz der Stadt Haßfurt beigemischt.

Projektbeschreibung des Stadtwerks Haßfurt
Projektbeschreibung von Greenpeace Energy
Blogbeitrag zum PtG-Projekt in Haßfurt: Aus Sturm wird Gas

Next Kraftwerke stellt dem Münchener Start Up eeMobility für eine regionale Elektrobusflotte grünen Ladestrom zur Verfügung. Auf Basis des variablen Stromtarifs „Best of 96“ soll das Aufladen der Fahrzeuge flexibilisiert werden: In Abstimmung mit Marktsignalen von Next Kraftwerke errechnet eeMobility über intelligente Algorithmen Ladeprofile zum Aufladen der Elektrofahrzeuge. Mit dem Projekt sollen die Sektoren Verkehr und Strom zusammenfinden und zeigen, dass Sektorkopplung mit intelligenten Konzepten marktfähig ist.

Bericht im Handelsblatt (28.11.2016)
Pressemitteilung von Next Kraftwerke

Abgeschlossene Projekte

Im abgeschlossenen Projekt OptFlex Biogas ist das Deutsche Biomasseforschungszentrum GmbH (DBFZ) gemeinsam mit Next Kraftwerke zum Ergebnis gekommen, dass die nachträgliche Optimierung einer flexibel fahrenden Biogasanlage die Gesamteffizienz signifikant verbessert und hilft, Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

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Im Projekt FlexHKW wurde von 2013 bis 2015 unter Beteiligung von Next Kraftwerke das Potenzial von Biomasse-Heizkraftwerken zur flexiblen Stromerzeugung untersucht. Mit einem optimierten Betrieb der Anlagen sollte die Stromerzeugung an den Strombedarf und die Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergie angepasst werden. So können der Anteil an Erneuerbaren Energien gesteigert und die CO2-Emissionen reduziert werden.

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Zielsetzung des Projektes Demand Side Management (DSM) Bayern war, bayerische Unternehmen dabei zu unterstützen, vorhandene Lastverlagerungspotenziale zu erkennen und erfolgreich zu vermarkten. Mithilfe der im Projekt unter Mitarbeit von Next Kraftwerke gewonnenen Erkenntnisse wurden unter Einbindung weiterer Marktakteure Lösungen für identifizierte Problemstellungen sowie praktische Hilfen für die Umsetzung von Demand Side Management (z. B. Standards und Leitlinien) entwickelt.

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Zielsetzung des Pilotprojekts Demand Side Management Baden-Württemberg war, regionale Unternehmen dabei zu unterstützen, vorhandene Lastverlagerungspotenziale zu erkennen und wirtschaftlich zu vermarkten, sowie die Ausgestaltung eines Marktes für Demand Side Management in Deutschland zu fördern. Hierzu wurden praktische Potenziale für Flexibilitäten ermittelt und Schlussfolgerungen für eine verbesserte Markterschließung abgeleitet.

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