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Alles zum Thema Wissen

Wissen / Wissen / Energiewende / Erneuerbare Energien

Emissionshandel

Wie funktioniert der Emissionshandel?DefinitionDer Emissionsrechtehandel innerhalb der Europäischen Union, auch ETS genannt, ist ein Instrument zur Senkung von Treibhausgasemissionen zu möglichst geringen volkswirtschaftlichen Kosten. 2003 vom Europäischen Parlament und dem Rat der EU beschlossen, trat er am 1. Januar 2005 in Kraft. Es beteiligen sich 30 Länder (alle EU-Länder plus Liechtenstein, Island und Norwegen) mit rund 11.000 emissionsintensiven Anlagen aus Stromproduktion und CO2-intensiven Industrien am europäischen Emissionsrechtehandel.
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Wissen / Wissen / EEG / Erneuerbare Energien / Strompreis

EEG-Umlage

Was ist die EEG-Umlage?Definition

Die EEG-Umlage dient zur Finanzierung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien und ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt. Nach diesem Gesetz sind die Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) verpflichtet, den Strom von Erneuerbare-Energien-Anlagen (EE-Anlagen), die ins öffentliche Netz einspeisen, zu einer festgelegten Vergütung abzunehmen; der Strom wird entweder direkt oder über Direktvermarkter an der Strombörse oder im außerbörslichen Stromhandel verkauft. Mögliche Differenzen zwischen den Stromproduktionskosten und dem Marktpreis gleicht die Marktprämie aus, die über die EEG-Umlage finanziert wird. Die EEG-Umlage zahlen alle Stromverbraucher über einen Anteil an ihren Strombezugskosten, Ausnahmeregelungen gelten für stromverbrauchsintensive Industriezweige. Auch Eigenversorger müssen seit 2014 EEG-Umlage entrichten, sofern Sie nicht unter im EEG festgeschriebene Sonderregelungen fallen.

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Wissen / Wissen / Algorithmus / Versorgungssicherheit

Was ist eine Hybrid Cloud?

Was ist eine Hybrid Cloud?Definition

Der Begriff Hybrid Cloud bezieht sich auf eine IT-Umgebung, die sowohl aus einer selbst gehosteten Cloud/Server-Lösung und einer Cloud-Variante im frei zugänglichen Internet zusammensetzt. Die Hybrid Cloud ist nicht mit der sogenannten Multi-Cloud zu verwechseln, bei der verschiedene Clouds eines gleichen Typs (etwa einer Public Cloud) miteinander vernetzt sind.

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Wissen / Wissen / Stromsystem / Systemdienstleistungen / Strommarkt / Erneuerbare Energien

Systemdienstleistungen

Was versteht man unter Systemdienstleistungen?DefinitionSystemdienstleistungen sichern den Systembetrieb der Stromversorgung. Die Netzbetreiber (Übertragungsnetzbetreiber und Verteilnetzbetreiber) sind für die Systemdienstleitungen verantwortlich. Damit eine sichere Stromversorgung gewährleistet ist, müssen Frequenz, Spannung und Leistungsbelastung innerhalb bestimmter Grenzwerte bleiben. Dies geschieht nicht automatisch, sondern durch kontinuierliche Korrekturen mittels der Systemdienstleistungen. Eine der bekanntesten Systemdienstleistungen ist beispielsweise die Regelenergie. Auch im Falle eines Blackouts helfen die Systemdienstleistungen dabei, das Stromnetz schnellstmöglich wieder hochzufahren. Die Systemdienstleistungen sind, für eine bessere Übersicht, in vier Teilbereiche gegliedert: Frequenzhaltung, Spannungshaltung, Versorgungswiederaufbau und die Betriebsführung. Bezahlt werden die Systemdienstleistungen über die Netzentgelte.
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Wissen / Wissen / Direktvermarktung / EEG / Erneuerbare Energien

Ausfallvergütung

Was ist die Ausfallvergütung?DefinitionDie Ausfallvergütung wurde 2014 eingeführt und ist im EEG 2021 in § 21 Absatz 1 Satz 2 geregelt. Die Ausfallvergütung ist eine Absicherung für Anlagenbetreibende und verfolgt das Ziel Finanzierungsrisiken zu minimieren. Sie soll greifen, wenn die Direktvermarktung von Strom aus Erneuerbaren Energien kurzfristig nicht umsetzbar ist. Für den Wechsel in die Ausfallvergütungsvermarktung gilt eine kurze Frist und sie wird voraussetzungslos gewährt. Finanziell bedeutet die Ausfallvergütung im Vergleich zur Direktvermarktung deutliche Einbußen. Seit dem EEG 2017 ist die Ausfallvergütung zeitlich stärker begrenzt.
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Wissen / Wissen / Strompreis / negative Strompreise / EEG

Strompreis

StrompreisDefinition

Den allgemein bekannten Strompreis zahlen Endkunden für die Belieferung mit elektrischer Energie – energiewirtschaftlich betrachtet steckt aber noch viel mehr hinter diesem Begriff. Denn Stromproduzenten, Stromverbraucher und Stromhändler meinen nicht zwangsläufig denselben Betrag, wenn sie vom „Strompreis“ sprechen: So gibt es neben dem Verbrauchstrompreis vor allem noch den Börsenstrompreis.

Wir erklären auch, woraus der Strompreis für den Endkunden eigentlich besteht: Die Punkte auf der Stromabrechnung sind zahlreich und manche davon rätselhaft: Kosten für die Stromerzeugung, Netznutzungsentgelte, Abgaben, Umlagen, Steuern – es kommt einiges zusammen. Sie erfahren, wie viel vom Strompreis pro Kilowattstunde an wen und warum gezahlt wird.

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Wissen / Wissen / Strompreis / Strommarkt / Stromnetz

Netzentgelte

Was ist das Netznutzungsentgelt?DefinitionNetzentgelte, auch Netznutzungsentgelte genannt, sind Gebühren, welche jeder Nutzer eines Gas- oder Stromnetzes an den Netzbetreiber zahlen muss. Gewerbliche und industrielle Stromverbraucher müssen ab einem bestimmten Verbrauch- und Lastprofil selbst Netzentgelte abführen. Haushaltskunden zahlen die Netznutzungsentgelte nicht direkt, sondern über ihren Stromanbieter. Dieser sammelt die Netzentgelte von den Endverbrauchern ein und leitet sie dem Netzbetreiber weiter. Ähnlich wie in fast allen Bereichen der Energiewirtschaft gibt es auch bei den Netzentgelten Leistungs- und Arbeitspreise, die bereits bei der Bereitstellung (Leistungspreise) oder dem konkreten Abruf von Leistung (Arbeitspreise) anfallen.
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Wissen / Wissen / Software / Energiewirtschaft

Agile Softwareentwicklung

Was ist agile Softwareentwicklung?DefinitionAgile Softwareentwicklung ist ein spezieller Ansatz der Softwareentwicklung, der versucht möglichst schlank und flexibel Software-Projekte umzusetzen, ohne dabei auf den klassischen großen Projektplanungsüberbau zurückgreifen zu müssen.
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Wissen / Wissen / Strommarkt / Stromnetz / Übertragungsnetzbetreiber / Loop Flow / Stromhandel

Grenzkuppelstellen

Was sind Grenzkuppelstellen?DefinitionUm aus nationalen Stromnetzen einen großen europäischen Strommarkt zu machen, benötigen die verschiedenen nationalen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Transitkapazitäten für den grenzüberschreitenden Stromhandel. Diese auch Grenzkuppelstellen genannten Übergänge ermöglichen den ÜNB auf internationaler Ebene, Strom von einem nationalen Netz in das andere zu transferieren. Nur Grenzkuppelstellen ermöglichen es, rein bilanzielle Stromhandelsgeschäfte zu echten, physikalischen Stromlieferungen zu machen. Daher ist ihr Ausbau zentraler Ansatzpunkt der Strommarktpolitik der Europäischen Kommission und der Integration des europäischen Energiemarktes.
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Wissen / Software / Virtuelles Kraftwerk / Wissen / Energiewirtschaft

Continuous Deployment

Was ist Continuous Deployment?DefinitionContinuous Deployment ist eine spezifische Softwareentwicklungs- und Veröffentlichungsmethode, die gerade in den letzten Jahren an Popularität zugenommen hat und Ähnlichkeiten mit agilen Softwareentwicklungsmethoden besitzt. Continuous Deployment wird häufig synonym mit Continuous Delivery verwendet. Beide Methoden unterscheiden sich aber darin, dass Continuous Deployment auf eine automatische Auslieferung der Software setzt, während diese bei Continuous Delivery manuell erfolgen kann. 
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