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Alles zum Thema Strombörse

Next Kraftwerke's dispatchers and traders are now also actively involved in the Dutch energy market
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Steigende Strompreise – Motor für den Erneuerbaren Ausbau

Seit einigen Monaten geht es bei den Strombörsenpreisen nur in eine Richtung: steil nach oben. Im Juli 2021 betrug der durchschnittlich gehandelte Strompreis an der EPEX Spot 81,37 Euro pro Megawattstunde (MWh). Im Gespräch mit unserem Stromhändler Jan Egidi gehen wir dieser Entwicklung auf den Grund und sprechen darüber, was dieser Trend für die Erneuerbaren bedeutet.

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Solaranlage Sipplinger Berg
Energie Blog / Lastmanagement / negative Strompreise / Strombörse / Strommarkt / Stromverbraucher

Lastmanagement: Negative Preise als Chance für flexible Stromverbraucher

In den letzten Monaten traten vermehrt negative Preise an der Strombörse auf. Diese Entwicklung ist für flexible Großverbraucher wie unseren Kunden den Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung eine Chance, die Preise in der Strombeschaffung zu senken. Über die Trading-Plattform NEXTRA beobachtet das Unternehmen die Entwicklung der Marktpreise und kann diese im günstigen Moment fixieren. Im Interview schildert Christoph Drusenbaum, Ingenieur im Förder- und Aufbereitungsbetrieb des Zweckverbands, wie das Lastmanagement in der Praxis aussieht. 

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Der 1MW-Elektroyseur der 'Energie des Nordens' liefert im Rahmen des ENKO-Projekts Flexibilität an den Verteilnetzbetreiber
Energie Blog / Flexibilität / Verteilnetz / Virtuelles Kraftwerk / Regelenergiemarkt / Strombörse

Support your local grid operator – Flexibilität aus dem Virtuellen Kraftwerk auf Verteilnetzebene

Bisher ist die Bereitstellung von Flexibilität in Deutschland auf zwei Ebenen organisiert: Entweder auf nationaler und marktlicher Ebene über den Energy Only Markt der Strombörse sowie den Regelenergiemarkt oder auf lokaler Ebene durch nichtmarktliche Eingriffe der Netzbetreiber über das Einspeisemanagement und den Redispatch. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

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Negative Strompreise

Was sind negative Strompreise und wie entstehen sie?DefinitionNegative Strompreise können seit 2008 an den kurzfristigen Strombörsen (Day-Ahead und Intraday-Markt) entstehen. Sie treten auf, wenn die Stromerzeugung den Stromverbrauch überschreitet. Wer bei negativen Marktpreisen Strom einspeist, erhält keine Erlöse, sondern muss für seinen eingepreisten Strom bezahlen. Negative Strompreise kommen meistens bei einer hohen Einspeisung von Strom aus Wind und Sonne und/oder einem geringen Stromverbrauch auf. Dieser kann sowohl durch lange Feiertage als auch durch nationale oder internationale Gefährdungslagen, beispielsweise die COVID-19 Pandemie 2020, auftreten.
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Redispatch: Staatliches System oder marktwirtschaftliche Preisfindung
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Den Redispatch zu Markte tragen?

Zum Jahresbeginn wies der Tagesspiegel auf die Widerspenstigkeit des deutschen Bundeswirtschaftsministeriums bei der Umsetzung von EU-Vorgaben zur Einführung einer „marktbasierten Beschaffung“ von Redispatch-Kapazitäten hin. Aber wäre „frisch vom Markt“ wirklich alles besser beim Thema Redispatch?

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Wissen / Strommarkt / Strombörse / Strompreis / Marktprämie

Was versteht man unter Contract for Difference?

Was versteht man unter Contract for Difference?DefinitionUnter Contract for Difference versteht man in der Energiewelt ein Fördermodell, bei dem sowohl die positiven als auch negativen Abweichungen von einem festgelegten Referenzpreis an den Vertragspartner ausgezahlt werden. Man spricht in diesem Kontext auch von einer symmetrischen Marktprämie.
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Energy-Only-Markt

Was ist der Energy-Only-Markt?Definition

Wer einen Energy-Only-Markt (EOM) sucht, kann sich vor der eigenen Haustür umschauen: Seit der Liberalisierung der Strommärkte in den späten 1990er Jahren ist in Deutschland der Energy-Only-Markt als Strommarktdesign etabliert. Konzeptionell stehen sich der Energy-Only-Markt und der Kapazitätsmarkt gegenüber: Ein Energy-Only-Markt vergütet nur die tatsächlich erzeugte Energie, ein Kapazitätsmarkt bereits die Bereitschaft zur Stromerzeugung. 

Zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit ergänzen den Energy-Only-Markt in Deutschland verschiedene Flexibilitätsoptionen wie beispielsweise der Regelenergiemarkt. Zusätzlich existieren die Netzreserve, die Kapazitätsreserve und die Sicherheitsreserve, die konzeptionell Anleihen beim Kapazitätsmarkt nehmen.

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OTC-Handel

Was ist der OTC-Handel?Definition

Ein Käufer und ein Verkäufer schließen einen Kaufvertrag, der Verkäufer reicht das Produkt über die Ladentheke (englisch „counter“) – fertig ist der „Over the Counter“ oder kurz OTC-Handel. Auch wenn im Stromhandel natürlich keine physisch existierenden Waren überreicht werden können, taugt das Beispiel durchaus, um ein außerbörsliches Stromhandelsgeschäft im OTC-Handel, der in Deutschland auch Freiverkehrshandel oder Direkthandel genannt wird, zu erklären. Der OTC-Handel ist somit der außerbörsliche Handel von Strom ohne zwischengeschaltete Instanzen oder Clearingstellen.

Im OTC-Handel müssen sich die Geschäftspartner kennen oder über einen Broker Kontakt aufnehmen. Zustande kommen die Geschäfte auf Online-Handelsplattformen oder über Brokerunternehmen. Die Beteiligten vereinbaren die Stromhandelsverträge individuell und bilateral, allerdings setzen sich zunehmend vertragliche Standards zur Vereinfachung und Risikominimierung durch. In Deutschland wird nach wie vor ein Großteil - rund drei Viertel - der Strommarktgeschäfte im OTC-Handel abgewickelt, wobei er noch eine größere Relevanz für Strom aus konventionellen als aus erneuerbaren Quellen besitzt.

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Anzulegender Wert

Was ist der Anzulegende Wert?DefinitionDer Anzulegende Wert dient – gemeinsam mit den durchschnittlichen Strombörsenpreisen (Marktwert) – der Berechnung der Marktprämie. Er stellt den primären Fördersatz für Erneuerbare Energien dar, der über die EEG-Umlage finanziert wird. Der Anzulegende Wert wird in Cent pro Kilowattstunde angegeben, die Höhe war für die verschiedenen Anlagenklassen im EEG 2012 und EEG 2014 noch gesetzlich festgelegt. Seit dem EEG 2017 - und fortgeführt im EEG 2021 - müssen Anlagenbetreiber ab einer bestimmten Größe der geplanten Anlage nun regelmäßig in einem Auktionsverfahren auf die Höhe des Anzulegenden Wertes für ihre Anlagen bieten.
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Wissen / Wissen / Erneuerbare Energien / Direktvermarktung / negative Strompreise / Strombörse / Bedarfsorientierte Einspeisung

Verpflichtende Fernsteuerbarkeit

Was ist die verpflichtende Fernsteuerbarkeit von EEG-Anlagen?DefinitionZur weiteren Systemintegration von Erneuerbaren Energien Anlagen, hat das EEG 2014 eine verpflichtende Fernsteuerbarkeit von allen Anlagen in der Direktvermarktung festgelegt. Diese gilt für alle Energieträger der Erneuerbaren Energien. Mit dieser Maßnahme möchte der Gesetzgeber der Gefahr negativer Börsenpreise durch eine hohe Einspeisung volatiler Energieträger entgegenwirken. Nach § 10b des EEG 2021 müssen Anlagen über eine Fernwirktechnik verfügen, mit der die Produktionsleistung der Anlage reduziert werden kann. Zudem muss dem Direktvermarkter die Befugnis eingeräumt werden, jederzeit die Ist-Einspeisung abzurufen und die Einspeiseleistung für eine bedarfsgerechtere Einspeisung entsprechend zu reduzieren.
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