Strommarkt

Marktanalyse Spotmarkt & Regelenergie

An dieser Stelle finden Sie jeden Dienstag unseren aktuellen Market Watch - eine Analyse der Spotmarkt- und Regelenergiepreise der zurückliegenden Woche. Direkt von unserem Trading Floor.

Market Watch 2020 - KW3

Trotz einer zunächst verhaltenen Einspeisung am Montag, dominierten die Windmüller in der ersten Wochenhälfte das Geschehen am deutschen Strommarkt. Am Dienstag und Mittwoch schwankte der Anteil der Windkraft am deutschen Strommix zwischen 40% und 60%. Der Spitzenwert der Woche wurde am Dienstag bei 41 GW registriert. Nach einer kurzen Flaute am Donnerstag (Rückgang auf unter 10 GW) nahm die Windeinspeisung am Freitag nochmals Kurs auf die 30 GW Linie. Am Wochenende nahm das Windangebot kontinuierlich ab und fiel am Sonntagabend wieder unter 10 GW. Die PV meldete sich in KW3 mit einem neuen Spitzenwert des Jahres 2020 zurück. Am Donnerstag wurden 14 GW registriert, wodurch die zwischenzeitliche Flaute der Windeinspeisung etwas abgefangen werden konnte. Die Residuallast erreichte das Wochenmaximum schon am Montag (55 GW) und lag sonst - mit Ausnahme des Donnerstags – deutlich unter 50 GW.

Strommarkt-Analyse: KW 3 Einspeisung Erneuerbare

Spotmarkt

Preisentwicklung Day-Ahead und Intraday

An der Kurzfristbörse für Strom stellten Montag und Donnerstag, als die Residuallast über 50 GW lag, die teuersten Tage der Woche dar. Der Baseloadpreis erreichte das Wochenmaximum am Donnerstag bei 38,17 EUR/MWh – insgesamt lagen die Preise in KW3 damit auf einem relativ niedrigen Niveau. Aufgrund der milden Temperaturen und des hohen Windangebots erreichte der Baseloadpreis am Dienstag mit 23,36 Euro/MWh den niedrigsten Wert der Woche. Der DayAhead sank am Dienstag- und Mittwochmorgen auf nahezu 0 EUR/MWh ab, der Intraday fiel in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sogar kurzzeitig auf -3 EUR/MWh.

Strommarkt-Analyse: KW 3, Spotmarkt-Preise

Regelenergie

Preisentwicklung Arbeitspreise

Die durchschnittlichen Arbeitspreise für positive MRL lagen in KW3 wieder auf einem niedrigeren Niveau im Vergleich zur Vorwoche. Die 4.000 EUR/MWh Linie wurde nur in einer Zeitscheibe durchbrochen, meist schwankten die durchschnittlichen Arbeitspreise um die 2.000 EUR/MWh Marke. Zu Abrufen positiver MRL kam es lediglich in der letzten Zeitscheibe am Montag (500 MW) und in der dritten Zeitscheibe am Mittwoch (400 MW). Der maximale Abruf positiver SRL wurde in der dritten Zeitscheibe am Mittwoch bei 1.460 MW registriert (68% der vorgehaltenen SRL Kapazität). Durchschnittliche Arbeitspreise für positive SRL pendelten um die 1.000 EUR/MWh Linie, nur die dritte Zeitscheibe am Donnerstag stellte mit einem Durchschnittspreis von 4.395 EUR/MWh einen Ausreißer dar. Die durchschnittlichen Arbeitspreise der negativen Regelenergie erreichten ihre Maxima täglich in den ersten zwei Zeitscheiben. Preise für die Erbringung negativer MRL lagen im Maximum meist knapp unterhalb der -2.000 EUR/MWh Linie, die Spitzenwerte der Arbeitspreise für negative SRL pendelten um die -1.000 EUR/MWh Marke. In KW3 kam es zu keinem Abruf negativer MRL, der signifikanteste Abruf negativer SRL wurde in der dritten Zeitscheibe am Dienstag bei -1.000 MW registriert.

Strommarkt-Analyse: KW 3, Arbeitspreise Regelenergie

Regelenergie

Preisentwicklung Leistungspreise MRL/SRL

Durchschnittliche Leistungspreise für positive Regelenergie setzten ihren Trend der letzten beiden Januarwochen fort – Tagesmaxima wurden in der fünften Zeitscheibe erreicht und schwankten zwischen 5 EUR/MW und 20 EUR/MW. Durchschnittliche Preise für die Vorhaltung negativer MRL verbilligten sich leicht im Vergleich zur Vorwoche, die Tagesmaxima schwankten zwischen 2 EUR/MW am Sonntag und 12 EUR/MW am Dienstag. Dahingegen stiegen die durchschnittlichen Leistungspreise für negative SRL verglichen mit KW2 etwas an. Die Tagesmaxima lagen stets in der ersten Zeitscheibe, fanden ihr Wochenminimum am Sonntag bei etwa 10 EUR/MW und ihr Maximum am Mittwoch bei 45 EUR/MW.

Strommarkt-Analyse: KW 3, Leistungspreise Regelenergie

Regelenergie

Preisentwicklung Leistungspreise PRL

Leistungspreise für Primärregelleistung zeigten sich auch in KW3 wenig volatil. Unter der Woche schwankten die Preise zwischen 100 EUR/MW und 135 EUR/MW, erst am Wochenende zogen die Preise auf bis zu 177 EUR/MW an. Im Mittel lagen die marginalen Leistungspreise bei 136 EUR/MW und damit unter dem Wochendurchschnitt der vorangegangenen Woche (Wochendurchschnitt KW2: 167 EUR/MW).

Strommarkt-Analyse: KW 3, PRL Leistungspreise

Market Watch - frühere Ausgaben

Market Watch 2020 - KW2

Relativ milde Temperaturen und ein überdurchschnittlich hohes Windangebot sorgten in KW2 dafür, dass der Bedarf an Energie aus thermischen Kraftwerken verhältnismäßig gering ausfiel. Abgesehen von den ersten zwei Tagen der Woche, kletterte die Wind-Einspeisung täglich über die 30 GW Linie. Der Spitzenwert der Woche wurde am Sonntagabend bei knapp 37 GW registriert. Die PV-Einspeisung verzeichnete hingegen eine ihrer schwächsten Wochen in der aktuellen dunklen Jahreszeit. Die Mittagsspitzen schwankten zwischen 2 GW am Mittwoch und 8 GW am Samstag; die 10 GW Linie wurde im gesamten Wochenverlauf nicht geknackt. Das hohe Winddargebot reduzierte die Residuallast in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch und am Sonntag auf 20 GW. Die Maximalwerte der Residuallast lagen am Dienstag und Mittwoch bei 54 GW.

EE Einspeisung KW2

Spotmarkt

Preisentwicklung Day-Ahead und Intraday

Aufgrund des hohen Windangebots und der milden Temperaturen pendelten die Strompreise an den Kurzfristbörsen auf einem für diese Jahreszeit niedrigen Niveau. Der Dienstag markierte mit einem Baseload Durchschnittspreis von 40,52 EUR/MWh den teuersten Tag der Woche. Zu Negativpreisen wurde in KW2 nicht gehandelt. Der DayAhead erreichte das Wochenminimum in den frühen Stunden am Mittwoch bei durchschnittlich 0,10 EUR/MWh. Die Preise am Intraday sanken nicht so weit ab. Grund für die Abweichung von Intraday zu DayAhead Preisen war in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die deutlich stärkere Stromnachfrage (4 GW über der Prognose).

Strommarkt-Analyse: Preisentwicklung Spotmarkt, KW 2

Regelenergie

Preisentwicklung Arbeitspreise

Durchschnittliche Arbeitspreise für positive MRL lagen in KW2 auf einem für die letzten Wochen überdurchschnittlich hohen Niveau. In der ersten Wochenhälfte standen die Durchschnittspreise annähernd konstant bei 4.000 EUR/MWh, erst ab Freitag pendelten sich die Preise wieder südlich der 2.000 EUR/MWh ein. Zu Abrufen positiver MRL kam es zwischen Dienstag und Donnerstag, die maximal abgerufene Leistung wurde bei 500 MW registriert. Der maximale Abruf positiver SRL lag bei 1,3 GW (Mittwochnachmittag). Die durchschnittlichen Arbeitspreise für positive SRL spielten sich hauptsächlich zwischen 500 EUR/MWh und 1.000 EUR/MWh ab, lediglich am Donnerstag wurde ein höheres Preisniveau registriert. Im Gegensatz zur positiven MRL lagen die durchschnittlichen Arbeitspreise der negativen MRL in der zweiten Wochenhälfte höher als in der ersten. Die -4.000 EUR/MWh Marke wurde jedoch im gesamten Wochenverlauf nicht geknackt. Negative MRL Abrufe gab es am Samstag und Sonntag, die maximal abgerufene Last betrug -548 MW. Durchschnittliche Preise für die Erbringung negativer SRL überstiegen die -1.000 EUR/MWh Linie nur in der zweiten Zeitscheibe am Donnerstag, der maximale Abruf lag bei -1,3 GW (Sonntagabend).

Strommarkt-Analyse: Arbeitspreise Regelenergie KW 2

Regelenergie

Preisentwicklung Leistungspreise MRL/SRL

Die durchschnittlichen Leistungspreise für positive Regelenergie von KW2 unterschieden sich kaum von den Werten der ersten Kalenderwoche. Tagesmaxima der beiden positiven Regelenergieprodukte schwankten zwischen 5 EUR/MW und 20 EUR/MW. Die durchschnittlichen Preise für die Vorhaltung negativer Regelenergie reduzierten sich leicht im Vergleich zur Vorwoche. Spitzenwerde der Leistungspreise für negative MRL fluktuierten zwischen 1 EUR/MW und 18 EUR/MW. Mit Ausnahme des Sonntags lagen die maximalen Durchschnittspreise der Vorhaltung von negativer SRL zwischen 12 EUR/MW und 21 EUR/MW.

Leistungspreise KW2

Regelenergie

Preisentwicklung Leistungspreise PRL

Mit einem Wochendurchschnitt von 167 EUR/MW lagen die PRL Leistungspreise in KW2 auf dem gleichen Niveau wie in KW1 (Wochendurchschnitt KW1: 170 EUR/MW). Seit dem 03.01. spielte sich die Fluktuation der Tageswerte auf einem relativ schmalen Band zwischen 120 EUR/MW und 170 EUR/MW ab. Lediglich der vergangene Sonntag stellte mit 276 EUR/MW einen Ausreißer dar.

Strommarkt-Analyse: Leistungspreise PRL, KW 2

Market Watch 2020 - KW1

Willkommen im Jahr 2020! Nachdem der Market Watch in KW52 aussetzte, sind im Folgenden die Entwicklungen der ersten Kalenderwoche 2020 mit Hinweisen zu den wichtigsten Ereignissen zwischen den Jahren zusammengefasst. Viel Spaß beim Lesen!

Nach drei windigen Dezemberwochen, reduzierten auch die Windmüller während der Weihnachtsfeiertage ihre Aktivitäten – mit einer minimalen Windeinspeisung am 26.12. von 3 GW. Zum Jahresabschluss demonstrierte die Windkraft noch einmal ihren Einfluss auf den deutschen Strommix und kletterte am Montagabend auf 32 GW. Zur Silvesternacht flachte der Wind ab, nahm jedoch im weiteren Verlauf der ersten Kalenderwoche in 2020 wieder zu und erreichte am Samstag mit 41 GW den Spitzenwert des neuen Jahres. Da die PV wie in den vergangenen Wochen zwischen Maximalwerten von 3 GW und 12 GW schwankte, orientierte sich die Residuallast hauptsächlich am Windangebot: An den windigen Tagen sank die Residuallast auf Werte nahe der 10 GW Linie, der Wochenhöchstwert wurde am Donnerstag registriert (44 GW).

Einspeisung Erneuerbare, Strommarkt-Analyse in KW1

Spotmarkt

Preisentwicklung Day-Ahead und Intraday

Am 24.12. notierte der DayAhead sechs Stunden durchgängig im negativen Bereich, aufgrund des reduzierten Windangebots kam es bis zum Jahresende jedoch nicht nochmals zu negativen Preisen an der Kurzfriststrombörse. Auch in KW1 blieben Negativpreise aus, das hohe Windangebot drückte den DayAhead dennoch mehrfach in den 0 EUR/MWh Bereich. Da am Freitagmorgen weniger Wind eingespeist wurde als prognostiziert worden war und am Samstag die Stromnachfrage über der Prognose lag, sanken die Preise am Intraday Markt nicht ganz so stark ab. Die hohe Residuallast am vergangenen Donnerstag sorgte für den bisher teuersten Tag im neuen Jahr – die Megawattstunde Baseload wurde bei einem Durchschnittspreis von knapp 40 EUR/MWh fixiert.

Preisentwicklung Kurzfristmärkte, Strommarkt-Analyse inKW 1

Regelenergie

Preisentwicklung Arbeitspreise

Der einzige signifikante Abruf positiver MRL wurde am Mittwoch kurz vor Mitternacht registriert (300 MW). Zeitgleich kam es zum höchsten Abruf positiver SRL der Woche (1,05 GW). Zu dieser Zeit lag der durchschnittliche Arbeitspreis für beide Produkte bei knapp 2.500 EUR/MWh. Die durchschnittlichen Arbeitspreise für positive SRL durchbrachen die 2.500 EUR/MWh Linie in KW1 nicht, auch die Arbeitspreise für positive MRL lagen nur selten über diesem Wert. Der Bedarf an negativer Regelenergie war in KW1 hingegen deutlich höher. An vier Tagen der Woche (Montag, Mittwoch – Freitag) wurden Abrufe negativer MRL registriert (Tagesmaximalwerte zwischen -500MW und -700MW). Zum stärksten Abruf negativer SRL kam am Donnerstagmorgen in der 2. Zeitscheibe, die abgerufene Leistung betrug -1,9 GW (86% der verfügbaren negativen SRL). Durchschnittliche Arbeitspreise negativer SRL schwankten in KW1 zwischen -360 EUR/MWh und -1.215 EUR/MWh. Durchschnittspreise für die Erbringung negativer MRL notierten bis auf wenige Ausreißer unter der -2.500 EUR/MWh Linie.

Regelenergie-Arbeitspreise, Strommarkt-Analyse KW1

Regelenergie

Preisentwicklung Leistungspreise MRL/SRL

Die Tagesmaxima der durchschnittlichen Leistungspreise positiver SRL schwankten in KW1 zwischen 10 EUR/MW und 20 EUR/MW. Durchschnittliche Preise für die Vorhaltung positiver MRL folgten dem Verlauf der SRL und notierten bei den Spitzenwerten wenige Zähler unter dem SRL Preis. Neben den Spitzenwerten in der 5. Zeitscheibe (16-20 Uhr) lagen die Leistungspreise beider Regelenergieprodukte nahe 0 EUR/MW. Auch die durchschnittlichen Leistungspreise der negativen Ausprägung von SRL und MRL entwickelten sich sehr ähnlich. Dabei lagen die Durchschnittspreise für die Vorhaltung negativer SRL nahezu konstant etwas über den Werten der negativen MRL. Tagesmaxima der negativen SRL lagen zwischen 25 EUR/MW und 50 EUR/MW, Spitzenwerte der negativen MRL schwankten zwischen 10 EUR/MW und 30 EUR/MW.

Leistungspreise-Regelenergie-KW 1 2020

Regelenergie

Preisentwicklung Leistungspreise PRL

PRL Leistungspreise notierten in KW1 zwischen 122 EUR/MW und 235 EUR/MW. Der Wochendurchschnitt lag bei 170 EUR/MW. Damit lagen die PRL Leistungspreise in der vergangenen Woche im Durchschnitt etwas über den Werten der KW51 in 2019, als die Leistungspreise für Primärregelleistung bei 150 EUR/MW mittelten.

PRL-Leistungspreise, Strommarkt-Analyse KW 1 2020

Market Watch 2019 - KW51

Die Zusammensetzung des Strommixes im deutschen Marktgebiet war auch in der dritten Adventwoche hauptsächlich vom Wind geprägt. Das Wochenmaximum des Windangebots (33 GW am Mittwoch) blieb zwar hinter den Spitzenwerten der letzten Wochen zurück, dennoch wurde die Residuallast wieder täglich auf 20 GW reduziert. In den Nächten von Dienstag auf Mittwoch und von Freitag auf Samstag fiel die Residuallast sogar deutlich unter 20 GW. Die Spitzenwerte des PV Angebots fluktuierten wie in den vergangenen Wochen zwischen 4 GW am Sonntag und 10 GW am Donnerstag.

KW51-EE-Einspeisung

Spotmarkt

Preisentwicklung Day-Ahead und Intraday

Die hohe Verfügbarkeit der Windenergie sorgte in KW51 für verhältnismäßig niedrige Preise an der Börse. Mit einem DayAhead Baseloadpreis von 40,84 EUR/MWh markierte der Montag den teuersten Tag der Woche. Am Wochenende fiel der DayAhead für mehrere Stunden unter die 10 EUR/MWh Marke, Preisturbulenzen wie in KW50 blieben jedoch aus. Negative Vorzeichen gab es nur am Intraday Markt (Samstag, 2:00 Uhr bis 4:30 Uhr). Auch in den Nächten von Dienstag auf Mittwoch, sowie von Mittwoch auf Donnerstag tendierte der Intraday Preis gegen 0 EUR/MWh. Grund für die starken Abweichungen zum DayAhead Preis war die Windeinspeisung, die in beiden Zeiträumen etwa 4 GW über der Prognose lag.

KW51-Kurzfristmärkte

Regelenergie

Preisentwicklung Arbeitspreise

Die durchschnittlichen Arbeitspreise für positive SRL lagen in KW50 bis auf wenige Ausnahmen unterhalb der 1.000 EUR/MWh Linie. Preise für die Erbringung positiver MRL lagen etwas höher, überstiegen im Durchschnitt die 2.000 EUR/MWh Marke jedoch auch nur selten. Lediglich die zweite Zeitscheibe am Sonntag (4 – 8 Uhr) lieferte mit einem durchschnittlichen Arbeitspreis nördlich der 3.000 EUR/MWh einen Ausreißer. Zu nennenswerten Abrufen positiver MRL kam es in KW50 nur in den Schulterstunden des Mittwochs (Abrufe lagen bei 300 MW). Die durchschnittlichen Arbeitspreise für negative SRL lagen konstant zwischen -500 und -1.000 EUR/MWh. Arbeitspreise für negative MRL zeigten sich hingegen volatiler. Extremster durchschnittlicher Preis für die Erbringung negativer MRL wurde in den Freitagmorgenstunden bei etwa -5.000 EUR/MWh registriert. Zu signifikanten Abrufen negativer MRL kam es in KW50 nicht, lediglich in der zweiten Wochenhälfte gab es einige kleinere Abrufen à 20MW.

KW51 Regelenergie-Preise

Regelenergie

Preisentwicklung Leistungspreise MRL/SRL

Die durchschnittlichen Leistungspreise für positive Regelenergie (MRL und SRL) spiegelten die Preisentwicklungen an der Epex Spot wieder: Tagesmaxima wurden in den Schulterstunden erreicht (4 – 8 Uhr und 16 – 20 Uhr), die Höhe der täglichen Spitzenwerte nahm im Wochenverlauf kontinuierlich ab. Mit Ausnahme des Montags schwankten die Tagesmaxima der Leistungspreise negativer SRL um die 20 EUR/MW Marke, Spitzenwerte für die Vorhaltung negativer MRL pendelten um die 10 EUR/MW Linie.

KW51-Leistungspreise

Regelenergie

Preisentwicklung Leistungspreise PRL

Im Vergleich zur Vorwoche reduzierten sich die PRL Leistungspreise in KW51 wieder deutlich. Während in KW50 der Wochendurchschnitt noch bei 219 EUR/MW lag, wurde in der zurückliegenden Woche ein durchschnittlicher PRL Leistungspreis von 150 EUR/MW registriert. Wochenmaximum und –minimum lagen verhältnismäßig nah beieinander: Am Dienstag lag der Preis für Primärregelleistung mit 122 EUR/MW am niedrigsten, der Spitzenwert der Woche notierte am Donnerstag bei 184 EUR/MW.

KW51-Leistungspreise-PRL

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