Rückblick auf den Nationalen IT-Gipfel 2012


Der diesjährige Nationale IT-Gipfel in Essen beschäftigte sich unter dem Motto "digitalisieren_ vernetzen_ gründen" mit der Notwendigkeit, branchenübergreifend die Vernetzung von unterschiedlichen Systemen zu verstärken.

Egal, ob es sich um die Telekommunikationsbranche, den Gesundheitssektor oder die Stromnetze handelt - Vernetzung ist kein Schlagwort, sondern gesellschaftliche Realität. Besonders der Umbau der deutschen Stromnetze ist in den letzten Monaten immer wieder Teil der medialen Berichterstattung gewesen. Mit unserem Co-Gründer und Co-Geschäftsführer Hendrik Sämisch wurde daher auch ein Teilnehmer aus dem Bereich "Smart Grids" eingeladen.

Die Vernetzung von dezentralen Stromerzeugern über digitale Schnittstellen durch ein Unternehmen, das sich aus dem Energiewirtschaftlichen Institut der Universität Köln ausgründete - in einem Satz die Geschichte und Gegenwart von Next Kraftwerke - traf sehr genau das Motto der Veranstaltung. In Gesprächen und Vorträgen der Teilnehmer, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, wurde schnell ersichtlich, dass die zügige Modernisierung der IT-Infrastruktur durch weitere digitale Vernetzung in deutschen Unternehmen, Behörden und Privathaushalten ein wichtiger Baustein für den weiteren Erfolg Deutschlands auf den Weltmärkten ist. Einen kleinen, aber sicherlich nicht zu vernachlässigenden Beitrag leisten auch virtuelle Kraftwerke wie der Next Pool, schließlich wird die Vernetzung von dezentralen und regelbaren Stromerzeugern im Stromnetz und -markt immer wichtiger.

Copyright des Bildmaterials: BMWi 2012


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Next Kraftwerke betreibt als digitaler Versorger eines der größten Virtuellen Kraftwerke in Europa. Im Next Pool sind rund 6400 dezentrale Stromerzeuger und -verbraucher über eine Plattform vernetzt und somit über das eigens entwickelte Leitsystem steuerbar. Mit einer vernetzten Erzeugungsleistung von mehr als 5400 Megawatt trägt Next Kraftwerke zum Ausgleich von Frequenzschwankungen im Netz bei. Zusätzlich optimiert das Kölner Unternehmen Stromproduktion und -verbrauch der vernetzten Kunden anhand von Preissignalen und handelt über den eigenen 24/7-Stromhandel deren Strom an verschiedenen europäischen Börsen (z.B. EPEX und EEX).