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von Next Kraftwerke DE / 7 Oktober 2020
Die Kölner Stromhändler besorgen die benötigten Strommengen für aWATTar über die Spotmärkte der EPEX und der EXAA

aWATTar nutzt NEXTRA für variable Stromtarife

Der Wiener Ökostromversorger aWATTar nutzt die Plattform NEXTRA des Kölner Cleantech-Unternehmens Next Kraftwerke, um auf den österreichischen und deutschen Spotmärkten die benötigten Strommengen zur Belieferung der eigenen Stromkunden zu handeln. Dadurch ist es aWATTar möglich, variable Stromtarife für Gewerbe und Haushaltskunden anzubieten. Die Kunden von aWATTar werden auf den Tarifen HOURLY oder HOURLY-CAP spotmarktscharf abgerechnet, um von Preisschwankungen im kurzfristigen Stromhandel zu profitieren, etwa indem sie ihren Stromverbrauch in günstigere Zeitfenster des Tages oder der Woche verschieben.

Die Portfoliomanagementsysteme von aWATTar sind über eine API-Schnittstelle an die Stromhandelsplatt-form NEXTRA angeschlossen, um in Echtzeit Daten zu benötigten und gekauften Mengen auszutauschen. Die Weiterbearbeitung der ausgetauschten Daten für Marktfolgeprozesse wie den Fahrplanaustausch mit den Übertragungsnetzbetreibern ist dadurch ebenfalls erleichtert.

NEXTRA versetzt die Portfoliomanager von aWATTar in die Lage, aktuelle Preise aus verschiedenen Marktsegmenten in verschiedenen Ländern abzurufen und Handelsgeschäfte abzuschließen, ohne selbst direkt an der Börse handeln zu müssen. Die Gebotseinstellung erfolgt dabei über die Nutzeroberfläche von NEXTRA oder über den automatisierten Austausch von Gebotslisten. Bereits heute nimmt aWATTar an allen Auktionen des Spotmarkts der EPEX und der EXAA teil, insbesondere auch am Intraday-Handel.

Simon Schmitz, Co-Gründer und CEO der aWATTar GmbH, sieht eine starke Zukunftsperspektive: „Das NEXTRA-Portal ermöglicht uns, unsere Kunden noch effizienter und direkter von ihrer eigenen Flexibilität profitieren zu lassen. Insbesondere für das stark wachsende Segment E-Mobilität und diejenigen, die ihr Elektroauto zu Hause laden, birgt das schon heute ein sehr interessantes Einsparungspotenzial. Dieses lässt sich nun noch weiter ausbauen, weil wir erstmals den Intradayhandel und die Möglichkeiten zur Automatisierung über NEXTRA ausschöpfen können“, so Schmitz.

David Schmich, Leiter Portfoliomanagement & Origination bei Next Kraftwerke, freut sich insbesondere über die zügige Umsetzung des Projekts: „Trotz der ungewöhnlichen Rahmenbedingungen inmitten der Corona-Pandemie konnten wir das System in wenigen Wochen gemeinsam mit aWATTar aufsetzen und produktiv schalten. Hinter dem Konstrukt steht die klare Zielsetzung, dass sich auch individuelle Haushaltskunden direkt an kurzfristigen Strompreissignalen orientieren. Wir sind überzeugt, hiermit Stromhändlern, Lieferanten und deren Endkunden eine zukunftsweisende Lösung an die Hand geben zu können."

Lotte Lehmbruck ist der Pressekontakt bei Next Kraftwerke

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Lotte Lehmbruck

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